23 / 06 / 10 THERAPIEBAD


Das Therapiebad ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Chromstahlwanne ist inzwischen komplettiert.


Das Therapiebad ist zwar noch nicht ganz fertig, aber die Chromstahlwanne ist inzwischen komplettiert.


Die ersten Schritte zur Gestaltung der Außenanlage sind getan. Der Vorplatz (Eingangsbereich) wird vorbereitet und asphaltiert.


Damit die Bäume (Linden) für die neue Parkplatzgestaltung wieder verwendet werden können, werden sie mit viel Aufwand ausgegraben und zwischengelagert.


Die Solarplatten werden geliefert und auf dem Dach angebracht.


Mit dem Einbau der Parkettböden in den Klassen und Therapieräumen wurde begonnen.


Auch die Außenfasade der Klimazentrale auf dem Dach ist angebracht.


Trotz der wetterbedingten Verzögerungen ist die Außenfassade schon fast fertig.



Hochbaureferent LSth. Markus Wallner besuchte die Baustelle, um sich vom Baufortschritt vor Ort ein Bild zu machen. „Der Ausbau ist absolut notwendig, denn gerade die Bildung und soziale Integration von schwerstbehinderten Kindern ist für uns ein selbstverständliches Recht“, so Wallner.


Als Verbindung von der Therapie zur Kreativgruppe und zu therapeutischen Zwecken wird im 2. OG ein Deckenlift eingebaut.


Zur Erreichung der Passivhausqualität wird das gesamte Gebäude mit dicken Dämmungen isoliert. Viele Meter von Lüftungskanälen gehen durch alle Räume.
Eine große planerische und organisatorische Herausforderung war die Planung des Provisoriums. Mitte Juli wird mit den erforderlichen Vorarbeiten begonnen. In 20 Containern werden, während der Bauphase, eine Klasse, die Kreativgruppe und 5 TherapeutInnen untergebracht sein. Für die Zubereitung der Mahlzeiten werden neben dem Haupteingang drei spezielle „Küchencontainer“ aufgestellt.
Essen werden die Kinder und Mitarbeiter während der Bauphase in der Aula des bestehenden Gebäudes.
Am 21.12.2007 wurde an die Bezirkshauptmannschaft und die zuständigen Behörden die Baueingabe gemacht

Der Altbau (Foto) wird komplett abgerissen und durch ein neues Gebäude mit einem Therapiebad ersetzt. Nach dem Beschluss der Vlbg. Landesregierung hat auch der Sozialfonds des Landes seine Zustimmung gegeben. Nun laufen die Vorbereitungen für die Detailplanung auf Hochtouren. Zu Schulbeginn haben 17 Arbeitsgruppen aus den verschiedensten Bereichen über die Detailplanung beraten und ihre Ergebnisse, in einer gemeinsamen Besprechung, dem Architekten DI Erwin Werle unterbreitet. Baubeginn, bzw. der Abbruch des alten Heimgebäudes, soll im Sommer 2008 sein. Der Bezug des neuen Gebäudes wird in den Sommerferien 2010 stattfinden.
Die Kosten für den Neubau werden größtenteils von der Vlbg. Landesregierung übernommen. Beim Therapiebad wird auch der Trägerverein des Schulheimes Mäder ein Drittel der Kosten beisteuern.
Diese Kosten werden über freiwillige Spenden finanziert.