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Logopädie

Der Begriff Logopädie kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen und setzt sich zusammen aus logos = sprechen und paideuin = erziehen.

Heute bezeichnet die Logopädie die noch junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin, die den durch eine Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörbeeinträchtigung in seiner zwischenmenschlichen Kommunikationsfähigkeit eingeschränkten Menschen zum Gegenstand hat.
Folgende Störungsbilder werden im Kindesalter logopädisch behandelt:

  • Komplexe Sprachentwicklungsstörung
  • Dysarthrophonie
  • Beeinträchtigung der Oralmotorik
  • Dysphagie - Schluckstörung
  • Auditive Kommunikationsstörung
  • Kindliche Aphasie
  • Stimmstörung
  • Störungen des Redeflusses

Grundgedanke

Es ist uns ein Anliegen den Kindern bzw. Jugendlichen im Bereich der Kommunikation und Nahrungsaufnahme den Alltag zu erleichtern.
Die Therapieziele in der Logopädie sind entsprechend dem Entwicklungsstand, der angeborenen oder erworbenen Behinderung und dem aktuellen Interesse ausgerichtet.
Im Rahmen unseres Fachbereichs stehen wir im ständigen internen und externen Austausch mit Kollegen aus anderen Therapiebereichen, Pädagogen, Kinderärzten, Zahnärzten, Kieferorthopäden, Hörgeräteakustikern, HNO-Ärzten.

Therapieinhalte

  • Sprechen und Sprachverständnis
    Spielentwicklung: Symbol- und Rollenspiel.
    Sprachentwicklung: Wortschatzaufbau, Laut- und Satzbildung.
    Sprechflüssigkeit
    Wortfindung
    Schriftspracherwerb: Phonologische Bewusstheit, Lautsymbole, Geschichten und Texte.
  • Unterstützte Kommunikation
    Kontakt aufnehmen, Interesse am Gegenüber zeigen und gemeinsam interagieren. Kommunikationskreise ausweiten, aktiv kommunizieren lernen, passende Kommunikationshilfen (Fotos, Symbole, Gebärden, Sprachausgabegeräte) finden. Interaktion spielerisch stabilisieren. Dialogmuster wirkungsvoll einüben und integrieren.
  • Mundmotorik
    Wahrnehmung, Spannung und Bewegung der Muskulatur im Gesicht und Mund.
  • Nahrungsaufnahme
    Saugen, Kauen, Schlucken, Atemkoordination. Voraussetzungen erkennen, Möglichkeiten zur gesicherten Nahrungsaufnahme finden. Essen und Trinken als aktive Handlung im Dialog erleben.
  • Hören
    Kommunikation bei verminderter Hörfähigkeit. Erkennen und unterscheiden von Geräuschen sowie Sprachlauten. Selbständigkeit bei der Hörgerätereinigung.
    Für die Hörhilfen ist die Logopädin während des Schulalltags Ansprechperson bei Fragen und Problemen. Eine enge Zusammenarbeit zwischen der Logopädie des Schulheims Mäder und dem Landeszentrum für Hörgeschädigte in Dornbirn besteht, zur Anpassung der Hörgeräte, Beratung zur auditiven Kommunikationsförderung und zur Reflektion der Entwicklungsverläufe einzelner Kinder.
  • Stimme
    Stimmhygiene, Tragfähigkeit für Kommunikation im Alltag, Rehabilitation der Stimmfunktion.